Spielmittelgestaltung

Figur in Bewegung

Philine Sollmann

Anhaltisches Berufsschulzentrum „Hugo Junkers" 
Elke Schüler / projektverantwortliche Lehrerin
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Künstlerische Betreuung
Daniel Sturm / Produktdesigner
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Mai 2017
Philine Sollmann / Bauhaus Agentin

Inspirationsquelle Schlemmer

Von Hampelmännern und Steckpuppen

Bein hoch, Arm runter, Knie nach Innen! Die Figuren machen was sie wollen, es zu koordinieren stellt sich schwieriger dar als es den Anschein hat. Inspiriert von Margaretha Reichardts Entwürfen eines Hampelmanns und der Steckpuppen, die sie während ihrer Ausbildung (1926 -1930) am Bauhaus in Dessau anfertigte, setzten die Workshop-Teilnehmer ihre eigenen Entwürfe um. Der Hampelmann bietet von der figürlichen bis zur abstrakten Umsetzung viele Gestaltungsmöglichkeiten. Zusätzlich zur technischen Machbarkeit galt es auch, im Blick zu behalten, dass die Figur für eine weitere Zielgruppe, zum Beispiel für Kleinkinder, geeignet sein könnte. In Einzelarbeit und/oder Kleingruppenarbeit erprobten die Teilnehmer künstlerische, handwerkliche und technische Fähigkeiten, unterstützt wurden sie hierbei von dem Produktdesigner Daniel Sturm aus Berlin.

Inspirationsquelle Schlemmer

Gliederpuppe, Gelenkmechanik und Figurenplan zum "Triadischen Ballett" von Oskar Schlemmer wurden für die Gestaltungsansätze herangezogen.  Anhand seiner Zeichnungen und Kostümentwürfe diskutieren die Teilnehmer ihre Ideen und schärften ihr Verständnis für die Gliederung der Figuren und die verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten. So entstanden in einem kreativen Prozess vielseitige, bunte und funktionsfähige Modelle eigener Bewegungsfiguren.

(PS 2017)

Philine Sollmann
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