Wie versteht ihr eure Mission als Bauhaus Agenten? Wie beschreibt ihr euer Aufgabenprofil?

Das Bauhaus Agenten Programm ist ein Kaleidoskop der Möglichkeiten, in dem die Beteiligten Kultur nicht konsumieren, sondern selbst kreativ werden. Wir, die Bauhaus Agenten, sind im besten Falle Ermöglicher  – indem wir Impulse geben, Begeisterung wecken und helfen, Ideen umzusetzen. Mit Schülern, Lehrern, Künstlern, Kollegen arbeiten wir gemeinschaftlich an einem utopischen Projekt: eines jeden Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen. 

Was waren bisher die größten Herausforderungen und schönsten Momente bei der Arbeit?

Wunderbar ist es zu sehen, wenn der Funke überspringt. Wenn eine 12. Klasse beginnt, sich mit den Lebensläufen der Bauhäusler zu beschäftigen und am Ende eine Tanzperformance zeigt, bei der man Gänsehaut kriegt. Wenn auf einmal 25 handgeschriebene Briefe samt eigens entworfener Briefmarken mit Wagenfeld-Lampe von Grundschülern bei uns ankommen. Wenn Beteiligte am Programm anderen Menschen mit Begeisterung von ihren Erfahrungen erzählen.

Wo und wie werden die Ergebnisse der Arbeit der Agenten sichtbar?

Zum Beispiel in der Jubiläumsausstellung „original bauhaus“: Die interaktive Teil der Ausstellung zum Thema „Vorkurs üben“ wurde zusammen mit dem Bauhaus Agenten Programm entwickelt. Hör- und sichtbar werden die Ergebnisse auch für Berliner U-Bahn-Gäste, die am Bahnhof Johannisthaler Chaussee aussteigen. Per App können sie sich auf einen Audio Walk durch die Gropiusstadt begeben und den Stadtteil durch die Augen von Schülern der Walter-Gropius-Schule entdecken. Langfristig sichtbar, geradezu institutionalisiert, ist auch das „Bauhaus Curriculum“, das Schüler mitkonzipiert haben und das nun Teil des Lehrplans an ihrer Schule ist.

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